Weihmichl
Freitag, 20. November 2020

Volkstrauertage in der Gemeinde Weihmichl

Mahnung an den Frieden

In Absprache mit den Krieger- und Soldatenkameradschaften Neuhausen und Weihmichl fanden die Gedenkfeiern anlässlich des Volkstrauertags in beiden Gemeindeteilen statt. Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie sei es wichtig, diese Mahnung an den Frieden aufrecht zu halten, da waren sich die KSKs und Bürgermeister Hans-Peter Deifel einig, auch wenn der Ablauf angepasst werden musste. So wurden die Ansprachen in der Kirche, im Anschluss an die Gottesdienste gehalten, welche von Pfarrer Dr. Innocent Nwokenna würdig gestaltet wurden.

Bürgermeister Deifel ging in seiner Rede auf den 75. Jahrestag des Endes des 2. Weltkriegs ein. Diese lange Zeit bedeute im Umkehrschluss auch, dass bereits die vierte Generation - zum Glück - in Frieden aufwächst. Eben deshalb sei es jedoch wichtig, das Gedenken als Mahnung an den Frieden lebendig zu erhalten. Deifel dankte den Krieger- und Soldatenkameradschaften für die Aufrechthaltung dieser Tradition und für die Pflege der Kriegerdenkmäler in Unterneuhausen und Weihmichl.

„Nichts von alldem ist nur weit entfernt von uns passiert“, resümierte er nach einem historischen Einschub, welche Ereignisse während des 2. Weltkriegs bei uns in der Region geschehen seien. Deifel machte jedoch auch Hoffnung: „Auch wenn wir aktuell in schwierigen Zeiten leben, sollten wir zuversichtlich sein, dass wir auch diese Herausforderungen gemeinsam meistern werden.“ Der große medizinische Fortschritt und der Zusammenhalt der Menschen seien gute Zeichen, optimistisch zu sein.

Traditionell wird in Weihmichl der in den letzten Jahren verstorbenen Mitgliedern der KSK gedacht. 2. Vorsitzender Thomas Ecker verlas hierzu deren Namen nach seiner Ansprache. Zum Abschluss legten die Krieger- und Soldatenkameradschaften und die Gemeinde Weihmichl im kleinen Kreis und still jeweils einen Kranz an den Kriegerdenkmälern nieder, welche durch Pfarrer Dr. Nowkenna den kirchliche Segen erhielten.

Kriegerdenkmal Weihmichl (Quelle: Hans-Peter Deifel)