Weihmichl
Dienstag, 10. September 2019

Ganz neue Einblicke

Viele Senioren nahmen an Gemeinderundfahrt mit Bürgermeister Satzl teil

Kürzlich veranstaltete die Kommune speziell für die Senioren eine Gemeinderundfahrt, zu der Bürgermeister Sebastian Satzl eingeladen hatte. Das Gemeindeoberhaupt hat bei dieser Fahrt als Reiseleitung die seit der Zeit geschaffenen Neuerungen, Bauten, Anlagen, Vorhaben und vieles mehr vorgestellt und sie den etwa 50 Teilnehmern mit Daten und Fakten erklärt.
Die Rundfahrt im Gemeindebereich begann um 13 Uhr und führte zunächst nach Oberneuhausen, wo man das neu geschaffene Regenrückhaltebecken ebenso wie die Quelle der Pfettrach sehen konnte. Aufmerksam lauschten die Gäste vor Ort der Ausführung und Erklärung über den zeitlichen Ablauf der Sanierungsarbeiten in der Mehrzweckhalle, welche mit rund einer Million Euro veranschlagt ist und mit etwa 50 Prozent bezuschusst wird.Bei herrlichem Spätsommerwetter führte die Omnibusfahrt dann entlang der neu ausgebauten Kreisstraße LA23 von Unterneuhausen nach Furth, die einige Teilnehmer in dieser Art noch nicht gesehen hatten. Über das Further Gymnasium ging es dann zum neuen Feuerwehr-Gerätehaus in Weihmichl. Einer der Florianjünger führte die interessierte Gästeschar durch alle Räume und stand zu verschiedenen Fragen Rede und Antwort.Vorletzte Station war die Kläranlage in Weihmichl, wo Klärwärter Rudi Satzl kurz und bündig den technischen Ablauf der Anlage erklärte. Schon ein wenig geschafft von den spätsommerlichen Temperaturen besuchte die Gruppe abschließend am Radweg nach Oberneuhausen ein neu geschaffenes Areal mit Trainingsplatz, der renaturierten Pfettrach mit Einstieg einer Kneipp-Anlage und einer Blühwiese. Diese ist ein Nährboden für die Ansiedlung von Insekten und eine Vermehrung der Gewässertiere. Nun freute man sich schon auf die Einkehr ins Feuerwehrstüberl in Stollnried, wo für das leibliche Wohl bestens gesorgt war.Bürgermeister Sebastian Satzl informierte schließlich die Senioren zum Thema „Rettung aus der Dose“ und gab zu verstehen: „Wenn es zu einem Notfall kommt, der Patient nicht ansprechbar ist, Angehörige oder Nachbarn zu aufgeregt sind, um gezielte Angaben zu machen, kann eine Notfalldose helfen. Sie kann Lebensretter sein, denn sie beinhaltet ein Infoblatt, auf dem alle wichtigen Infos aufgeführt sind.“ Die zwei in der Dose enthaltenen Aufkleber sollten aus diesem Grund gut sichtbar angebracht werden: Ein Aufkleber sollte an der Wohnungs- beziehungsweise Hausinnentür angebracht werden und ein weiterer an der Kühlschranktür. Sie zeigen den Helfern an, dass im jeweiligen Haushalt eine Notfalldose ist. Diese selbst sollte in der Kühlschranktür aufbewahrt werden. Dies sei ein standardisiertes Verfahren, das es den Rettungskräften ermöglicht, die wichtigen Infos schnell zu finden.Für die Gemeinde war es auf alle Fälle eine gelungene Veranstaltung und für die zahlreichen Senioren ein sehr informativer und kurzweiliger Nachmittag.