St. Peter und Paul
Oberneuhausen, ein Filialdorf am Oberlauf der Pfettrach mit der Kirche des heiligen Petrus. Die Mauern des Langhauses, abschnittweise 1,45 m stark, rühren von einer frühmittelalterlichen Kirche her. Die jetzige Anlage ist ein einschiffiger spätgotischer Bau, dessen Chor zwei Joche und einen Schluss in drei Achteckseiten aufweist. Zu beachten darin ist das Sternrippengewölbe, das Ähnlichkeit mit dem der Frauenkirche in Altdorf besitzt. Das Langhaus wurde mit einer barocken Flachtonne mit großen Stichen versehen, die Fenster vergrößert. Der Dachstuhl über dem Schiff gehört drei verschiedenen Bauperioden an, da im Jahre 1861 das Langhaus nach mehrmaligem Ansuchen in westlicher Richtung verlängert werden durfte.
1867 wurden aus der Kirche Obersüßbach zwei Seitenaltäre neu gefasst und hierher gebracht. Doch diese wurden bereits zwanzig Jahre später entfernt und durch die jetzigen neugotischen ersetzt, die von der Münchener Kunstanstalt Riesenhuber geliefert wurden.

