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Der 11. Juli ist für die Feuerwehr Edenland und seinen aktiven Mitgliedern sicherlich ein ganz wichtiger Tag. Die Gemeinde Weihmichl kann mit der – offiziellen – Übergabe des neuen Einsatzfahrzeuges an die Wehr einen wichtigen Schritt für die weitere Sicherstellung des Brandschutzes in der Gemeinde tun.

Hier in Edenland ist Mitte den siebziger Jahren ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) stationiert. Etwa 35 Jahre alt war dieses Fahrzeug, also älter als mancher der Feuerwehrleute, welche mit diesem Fahrzeug zu Einsätzen ausgerückt sind, um zu jeder Tages- und Nachtzeit Bürgerinnen und Bürgern in Not schnelle und wirksame Hilfe zu leisten.
Rund 35 Jahre hat dieses Fahrzeug seinen Dienst getan. Der technische Zustand des Fahrzeuges war nicht mehr zumutbar, so dass damit der Brandschutz nicht mehr weiter sichergestellt werden konnte und auch die Verkehrssicherheit für die eingesetzten Feuerwehrleute zu wünschen übrig ließ. Deshalb war die Beschaffung des neuen Tragkraftspitzenfahrzeuges zur Verbesserung des Brandschutzes dringend geboten, und hiervon überzeugte sich Bürgermeister Sebastian Satzl höchst persönlich vor Ort. Und so beschloss der Gemeinderat, ein neues Fahrzeug zu beschaffen.
Auch in Zeiten knapper öffentlicher Kassen stellt sich die Gemeinde mit dem Kauf dieses Feuerwehrfahrzeuges ihrer Aufgabe, für den Schutz ihrer Bürgerinnen und Bürger bei Brand- und sonstigen Gefahren die notwendigen Investitionen zu tätigen.
Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-Doka vom Typ VW „Crafter“ und hat einen 120-kw-starken Motor. Der Kofferaufbau stammt von der Firma Furthner & Ammer aus Landau. Neben der Standartbeladung des TSF ist es mit einem fest eingebauten Beleuchtungsmast mit zwei Xenon Lichtscheinwerfer ausgestattet. Des weiteren verfügt das Fahrzeug über einen Stromerzeuger mit 3-KAV-Leistung, zwei Flutlichtstrahlern mit Teleskop-Dreibeinstativ und einer Tauchpumpe. Ebenfalls neu ist die Tragkraftspritze TS 8/8 „Fox“ von der Firma Rosenbauer: 1600 Liter/Minute bei 10 bar Leistung und einem Gewicht von 167 Kilogramm. Alles in allem kostete das Fahrzeug rund 80000 Euro. Für das Fahrzeug gab es einen staatlichen Zuschuss von 18000 Euro und für die TS 8/8 noch 3.500 Euro. Dazu Bürgermeister Sebastian Satzl: „Die Feuerwehrleute sind uns das wert“.