Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange schatten“. Bürgermeister Sebastian Satzl und die Mitglieder des Kulturausschusses haben es sich zur Aufgabe gemacht, dass dieser Spruch für sie ein Fremdwort bleibt.
Das kulturelle Leben in der Großgemeinde Weihmichl wird durch die vielfältigen Veranstaltungen des Kulturausschusses und der ansässigen Vereine und Institutionen geprägt. Hier wird die Zusammenarbeit noch groß geschrieben. Das kann man schon anhand des gemeinsamen Veranstaltungskalenders erkennen, dass hier alle mitwirken, um den Bürgern und den Gästen einen bunten Fächer zu Gestaltung der Freizeit anzubieten. Der Kulturausschuss mit dem Gemeindechef an der Spitze sammelt ständig neue Ideen, tauscht Erfahrungen aus und setzt nicht selten Vorschläge in die Tat um.
In der jüngsten Sitzung wurde von allen Anwesenden das Neujahrskonzert als sehr gelungen empfunden. Man war sich einig auch darüber, dass mit der Ausrichtung eines solchen Konzertes man dem Publikum die Möglichkeit gibt, ein „kulturelles Highlight der Gemeinde“ wahrzunehmen und das ganz unkompliziert in unmittelbarer Nähe. Bürgermeister Satzl gab zu verstehen, dass er großen Wert darauf lege, dass kulturell etwa geboten wird, und so macht man sich schob jetzt Gedanken für das Konzert im Januar nächsten Jahres.
Des Weiteren wurde eine Bildergalerie im „Haus der Begegnung“ angedacht, nämlich von Künstlern aus dem Gemeindebereich. Man diskutierte darüber, die Ausstellung eventuell nach einem Motto zu gestalten oder in einem zeitlichen Rhythmus zu wechseln. „Chöre aus der Gemeinde gestalten ein Konzert“ lautete ein weiterer Vorschlag. Der Erlös soll zur Sanierung der Allram-Kapelle verwendet werden (Spendenfond). Angedacht ist auch der Odessa-Chor aus Russland, welcher schon einmal in Unterneuhausen aufgetreten ist und als sehr gut empfunden wurde.
Das Büchereiteam plant eine Autorenlesung mit Dieter Bednarz aus seinem Buch „Überleben an der Winkelfront“. Das Gremium zeigte sich begeistert von diesem Vorschlag, zumal das Erscheinen des Autors so gut wie sicher ist, wie aus zuverlässiger Quelle bekannt wurde.
Lese-Cafe: Eine neue Idee, die man versucht, im nächsten Jahr zu realisieren. Auch an die Jugendlichen wurde gedacht, und so sollen deren Veranstaltungen verstärkt in das Programm der Gemeinde integriert werden. So könne man am Lindenplatz eine Art „Tollwood“, bei denen Jugendgruppen (auch Rock-Gruppen oder ähnliches) auftreten, abhalten – was auch als eine gute Möglichkeit für den Start in das Ferien Programm der Gemeinde angeregt wurde.
Schließlich kam man noch auf den großen Sohn der Gemeinde zu sprechen: Jackl Roider. Hierzu teilte der Bürgermeister mit, dass es die Möglichkeit gibt, den Bürgersaal im Haus der Begegnung mit Glasvitrinen auszustatten. Darin sollen Unterlagen über den weithin berühmten Gstanzlsänger aus dem Fundus des Bayerischen Rundfunks ausgestellt werden. Der Bayerische Rundfunk, namentlich Dr. Seefelder, würde die Umsetzung unterstützen. Fürwahr: Eine ideenreiche Sitzung mit dem klaren Ziel für das laufende Jahr, das kulturelle Leben in der Gemeinde mit besonderen und den genannten Veranstaltungen zu beleben. Alle Altersgruppen sollen mit der „kulturellen Angebotspalette der Gemeinde“ angesprochen werden. Und noch ein Tipp: Schauen sie einfach in den Veranstaltungskalender, und sie werden überrascht sein, wie vielfältig dieser ist. Über frische Ideen und Anregungen freut sich der Kulturausschuss.

