Keine Frage, der Wettbewerb um die Würde des Schützenkönigs ist ein öhepunkt zum Saisonende. Ein ganzes Jahr lang hat sich jeder Teilnehmer darauf vorbereitet, hier sein bestes zu geben. Höhepunkt zum Saisonende. Ein ganzes Jahr lang hat sich jeder Teilnehmer darauf vorbereitet, hier sein Bestes zu geben. Woche für Woche hat jeder trainiert und geübt, um sein Können unter Beweis zu stellen. Vor kurzem kam es darauf an: Auf die ruhige Hand und die innere Gelassenheit, auf das scharfe Auge und die Konzentration auf das Ziel.
Nun waren die Mitglieder des Schützenverein Hubertus `71 Weihmichl im Rahmen der Saisonabschlussfeier im Ausweichlokal Kollmeder in Arth gespannt darauf: Können die noch amtierenden Vereinsmeister sowie die Schützenkönigin ihren Rang behaupten oder gelingt es einem anderen Teilnehmer, den Sieg davon zu tragen? Talent und Training zählten, aber auch die Tagesform oder das berühmte Quäntchen Glück waren entscheidend. Das ist beim Schießen genau so wie in der anderen Sportart auch. Sport heißt eben seine Fähigkeiten auszubilden und sich im fairen Wettbewerb mit anderen zu vergleichen. Und von diesem sportlichen Geist sind auch die Weihmichler Schützen erfüllt.
Am Tag der Ehrungen und Proklamation freute sich Schützenmeister Georg Schweiger über die rege Teilnahme an diesem Vereinsabend. Die Kür der Schützenkönige – Jugend und Senioren – ist die eine Seite, miteinander den Saisonabschluss zu feiern die andere Seite. und deshalb war zunächst an diesem Abend auch der deftige Schweinsbraten vom neuen Pächter der Gaststätte schon angerichtet, bevor es dann zu den mit Spannung erwarteten Bekanntgaben kam. Vereinsmeister der Jugendklasse wurde – wie im Vorjahr – Simon Roider, welcher auch den Titel des Jugendkönigs erringen konnte. Den zweiten Platz in der Meisterschaft sicherte sich Michael Roider.
Vereinsmeisterin in der Damenklasse – wie könnte es anders sein – wurde auch diesmal wieder Hiltrud Burian vor Heidi Lehmann, die auch beim Königsschießen den zweiten Rang vor Franz Lorenz belegte. Und in der Seniorenklasse räumte diesmal Franz Ecker ganz gewaltig ab. Er wurde Vereinsmeister vor Manfred Kronawitter, gewann den Krug, gestiftet von der letztjährigen Schützenkönigin Hiltrud Burian, und wurde – aller guten Dinge sind drei – schließlich auch noch Schützenkönig. Privilegien wie in früheren Jahrhunderten, wo der Schützenkönig gar Steuerfreiheit genoss, sind mit seinem neuen Amt nicht mehr verbunden. Von ihm wird nicht selten großer Einsatz gefordert, aber seine neue Würde ist auch eine dankbare Aufgabe.

